Alzheimer und Demenz Beratung

Ich bin hier,

weil ich daran glaube, dass wir pflegenden Töchter und Schwiegertöchter die bestmögliche Unterstützung verdient haben.

Ich bin überzeugt, dass wir im eigenen Interesse Grenzen setzten dürfen, ohne dass sich die Qualität der Pflege verschlechtert.

In 12 Jahren Alzheimer-und-Demenz-Beratung und mit mehr als 2.500 Klienten habe ich die Erfahrung gemacht, dass es für die meisten demenzbedingten Probleme gute Lösungen für Pflegebedürftige UND für Pflegende gibt.

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Eva Helms

Kostenlose Checkliste

Ich habe Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Auf einen Blick und zum Abhaken finden Sie sieben Themenfelder mit Tipps, die Ihnen und Ihrem Angehörigen das Leben mit der Diagnose erleichtern.

Kennen Sie das auch?

 

Obwohl ich seit 2009 als Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie selbständig war und mich dabei ganz auf das Thema Demenz spezialisiert hatte, hat mich die Demenz-Diagnose meiner Mutter vor sechs Jahren doch kalt erwischt.

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, nur weil man alles über eine Sache weiß, könne man damit leichter umgehen. Denn Faktenwissen ist das eine, die Emotionen, die uns überfallen, sind eine völlig andere Geschichte. Kennen Sie das auch?

  • Den Schrecken, wenn morgens um 7:00 Uhr das Telefon klingelt, weil es die Nummer des Pflegedienstes sein könnte?
  • Den Ärger, wenn die Person mit Demenz die schöne Lösung, die Sie sich ausgedacht haben, nicht akzeptiert?
  • Das Gefühl, gleich zu explodieren, wenn Außenstehende ungefragt erzählen, was Sie ihrer Meinung nach tun müssten?
  • Das schlechte Gewissen, wenn Sie etwas nur für sich tun und deshalb weniger Zeit für die pflegebedürftige Person bleibt?
  • Die Trauer darüber, nach und nach immer mehr vergessen zu werden? (Ich war die Frau, die die Einkäufe macht.)
  • Den Wunsch, einfach mal abzuschalten und wieder Zeit für sich selbst zu finden?

Tatsächlich haben mich diese Erfahrungen in der Begleitung und Versorgung meiner Mutter emotional und auch physisch ziemlich durchgerüttelt. Doch ich bin eine Steh-Auf-Frau. Ich wusste, es würde einen Weg geben, für den Menschen mit Demenz gut zu sorgen und gleichzeitig die Bedürfnisse der Pflegenden im Blick zu behalten. Ich habe meinen Weg gefunden. Durch meine Arbeit als Beraterin weiß ich, dass jede von uns ihren eigenen Weg geht. Und dass jede Pflegende mit einem Plan und einer ermutigenden Begleitung gut beraten ist.

Diese Erkenntnisse gebe ich heute gern an Sie weiter.

Pflegezeit ist Lebenszeit.

Pflegezeit ist Lebenszeit.

Mein Name ist Eva Helms

 

Ich unterstütze Sie, wenn Sie einen nahen Angehörigen pflegen oder Pflege organisieren.

Mit meiner Expertise als

  • Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie
  • Ausbilderin für Demenzhelfer:innen und Pflege-Pat:innen
  • Lösungsorientierte Coachin
  • Autorin des Buches „Es ist nicht alles Demenz“
  • und als pflegende Tochter einer demenzkranken Mutter

habe ich schon mehr als 2.500 Menschen bei der Pflege Demenzkranker erfolgreich beraten und begleitet.

In Weiterbildungen in Pflege-Einrichtungen arbeite ich nach dem Person-zentrierten Ansatz. Dabei gefällt mir besonders, dass nicht nur die Person mit Demenz im Mittelpunkt steht, sondern auch diejenigen, die die Pflege übernehmen. Diesen Ansatz habe ich seit vielen Jahren in die Beratungen pflegender Angehöriger übernommen.

Denn Pflegezeit ist Lebenszeit. Auch für Sie!

Meine Geschichte

Was ich vom Leben über Alzheimer und Demenz gelernt habe

 

Wie alles begann

Mein 90-jähriger Großvater, sagten die Leute, sei ein ORIGINAL. Die Ärzte nannten es Verkalkung. In den 1970er Jahren war über die Alzheimer Erkrankung wenig bekannt. In meiner Ausbildung zur Krankenschwester Mitte der 80er begriff ich, dass seine Erkrankung eine Demenz gewesen sein musste. Doch auch im Krankenhaus lernte ich nicht, wie man mit Menschen mit Demenz umgeht.

Zwanzig Jahre später habe ich mich verliebt …

Herr S. war 82 Jahre alt und lebte seit einigen Jahren mit der Diagnose Alzheimer. Es fiel ihm schwer, sich an kurz zurückliegende Ereignisse zu erinnern. Jedoch seinen Humor und seinen Charme hatte er behalten. Kurz gesagt, das Thema Demenz verlor seinen Schrecken. Mehr noch, ich wollte herausfinden, was beim meinem Großvater falsch gelaufen war und was bei Herrn S. richtig lief. 

Lösbare Probleme

Ich absolvierte eine Weiterbildung zur Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie. Das Personzentrierte Modell von Tom Kitwood war 2008 gerade in den deutschen Schulen angekommen. Personzentriert heißt: Nicht die Defizite, sondern die Menschen stehen im Mittelpunkt. Wir Pflegenden gingen auf Augenhöhe und merkten: Das fühlt sich gut an. Und zwar für beide Seiten.

Zwölf Jahre später hat es diese person-zentrierte Sichtweise sogar in den Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz geschafft. Zu meinen besten Lehrern gehörten Prof. Erich Grond, Naomi Feil und nicht zuletzt Elisabeth Höfler. Vor allem aber Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen.

Perspektivwechsel

Noch einmal weitete sich mein Denken, als ich im Jahre 2010 auf dem Stuttgarter Kongress „Stimmig“  Menschen kennenlernte, die trotz ihrer Demenz-Diagnose auf der Bühne standen. Bisher hatten wir alle bei Demenz viel zu sehr an das Vollbild der Erkrankung gedacht.

Und nun lernte ich Menschen kennen, wie Richard Taylor, Christian Zimmermann, Helga Rohra und James McKillop, die am Beginn der Erkrankung standen und davon erzählten, wie Demenz sich wirklich anfühlt. Potential-orientierte Lebensweise wurde plötzlich erlebbar. Ebenso die Rolle begleitender Angehöriger, die nur da unterstützten, wo es wirklich nötig war.

Eigene Betroffenheit macht stärker

Als meine Mutter 2015 an Demenz erkrankte, wollte ich alles richtig machen. Und die Messlatte lag hoch. Welch Irrtum zu glauben, als Beraterin habe man es leichter.

Die Schwierigkeit bestand für mich nicht darin, die Pflege zu organisieren. Die Herausforderung bestand vielmehr darin, all die Emotionen zu fühlen, die plötzlich an die Oberfläche kamen, Verletzlichkeit zuzulassen, Grenzen zu setzen und das eigene Leben nicht zu vergessen.

Das sind die wirklichen Erfahrungen, die weit über eine normale Pflegeberatung hinausgehen.

Meine Geschichte

Was ich vom Leben über Alzheimer und Demenz gelernt habe

 

Wie alles begann

Mein 90-jähriger Großvater, sagten die Leute, sei ein ORIGINAL. Die Ärzte nannten es Verkalkung. In den 1970er Jahren war über die Alzheimer Erkrankung wenig bekannt. In meiner Ausbildung zur Krankenschwester Mitte der 80er begriff ich, dass seine Erkrankung eine Demenz gewesen sein musste. Doch auch im Krankenhaus lernte ich nicht, wie man mit Menschen mit Demenz umgeht.

Zwanzig Jahre später habe ich mich verliebt …

Herr S. war 82 Jahre alt und lebte seit einigen Jahren mit der Diagnose Alzheimer. Es fiel ihm schwer, sich an kurz zurückliegende Ereignisse zu erinnern. Jedoch seinen Humor und seinen Charme hatte er behalten. Kurz gesagt, das Thema Demenz verlor seinen Schrecken. Mehr noch, ich wollte herausfinden, was beim meinem Großvater falsch gelaufen war und was bei Herrn S. richtig lief. 

Lösbare Probleme

Ich absolvierte eine Weiterbildung zur Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie. Das Personzentrierte Modell von Tom Kitwood war 2008 gerade in den deutschen Schulen angekommen. Personzentriert heißt: Nicht die Defizite, sondern die Menschen stehen im Mittelpunkt. Wir Pflegenden gingen auf Augenhöhe und merkten: Das fühlt sich gut an. Und zwar für beide Seiten.

Zwölf Jahre später hat es diese person-zentrierte Sichtweise sogar in den Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz geschafft. Zu meinen besten Lehrern gehörten Prof. Erich Grond, Naomi Feil und nicht zuletzt Elisabeth Höfler. Vor allem aber Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen.

Perspektivwechsel

Noch einmal weitete sich mein Denken, als ich im Jahre 2010 auf dem Stuttgarter Kongress „Stimmig“  Menschen kennenlernte, die trotz ihrer Demenz-Diagnose auf der Bühne standen. Bisher hatten wir alle bei Demenz viel zu sehr an das Vollbild der Erkrankung gedacht.

Und nun lernte ich Menschen kennen, wie Richard Taylor, Christian Zimmermann, Helga Rohra und James McKillop, die am Beginn der Erkrankung standen und davon erzählten, wie Demenz sich wirklich anfühlt. Potential-orientierte Lebensweise wurde plötzlich erlebbar. Ebenso die Rolle begleitender Angehöriger, die nur da unterstützten, wo es wirklich nötig war.

Eigene Betroffenheit macht stärker

Als meine Mutter 2015 an Demenz erkrankte, wollte ich alles richtig machen. Und die Messlatte lag hoch. Welch Irrtum zu glauben, als Beraterin habe man es leichter.

Die Schwierigkeit bestand für mich nicht darin, die Pflege zu organisieren. Die Herausforderung bestand vielmehr darin, all die Emotionen zu fühlen, die plötzlich an die Oberfläche kamen, Verletzlichkeit zuzulassen, Grenzen zu setzen und das eigene Leben nicht zu vergessen.

Das sind die wirklichen Erfahrungen, die weit über eine normale Pflegeberatung hinausgehen.

Meine Expertise – kurz und knapp

1983 Ausbildung zur Krankenschwester an der Medizinischen Akademie Dresden

2007 Ausbildung zur Gesundheitsberaterin

2009 Ausbildung zur Fachberaterin für Geriatrie und Gerontopsychiatrie

2009 Gründung von „Convitas – Konzepte für des Leben im Alter“

Seit 2010 Leitung der Alzheimer und Demenz Beratungsstelle „Infopunkt Demenz“ am Familienzentrum Radebeul

Seit 2012 Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Radebeul-Meißner Land e.V.

2012-2014 Sächsisches Modellprojekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflegeverantwortung

2015-2018 Vorsitzende der Landesinitiative Demenz – Alzheimer Gesellschaft Sachsen e.V.

Seit 2019 Mitglied im Arbeitsausschuss Qualität der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

 

So tanke ich Energie für stürmische Zeiten

Ich bin in meinem Leben mit ganz viel Engagement und Herz unterwegs. Umso wichtiger sind mir meine Kraft-Tankstellen.

Direkt von meinem Arbeitszimmer kann ich meinen kleinen Garten betreten, in dem es immer ein bisschen wild aussieht.

Ich genieße es, dass meine drei Kinder und meine vier kleinen Enkelkinder in der gleichen Stadt leben – und dass es deshalb bei uns manchmal auch ein bisschen wild zugeht. Sie glauben gar nicht, wo man überall „Buden bauen“ kann!

 

 

Bei Forschungen im Internet und im ehemaligen Sudetenland habe ich Vorfahren bis zum 16. Jahrhundert gefunden. Spannend für mich ist, neben den Lebensdaten auch etwas über die Lebensumstände herauszufinden und so eine neue Dimension familiärer Verbundenheit zu erfahren.

 

 

Wenn ich reise, möchte ich ganz viel über die Lebensart an anderen Orten erfahren und erspüren können. Ich könnte mir vorstellen, eine Zeit lang in Wien, in Florenz, in Sevilla oder in Lubljana zu leben. Auf alle Fälle muss es eine Stadt am Fluß sein – so wie mein Dresden.

Ihre